Behandlungsmethoden

Jede Behandlungsmethode hat ihre Stärken. Oft ist die Kombination verschiedener Ansätze der Schlüssel zum Erfolg. Hier findest du detaillierte Informationen zu unserem Angebot.

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Osteopathie

Ganzheitliche manuelle Medizin zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Für wen sinnvoll?

Für alle, die nachhaltige Behandlung statt Symptombekämpfung suchen. Besonders effektiv bei chronischen Beschwerden, unklaren Diagnosen und wenn verschiedene Körpersysteme betroffen sind.

Ablauf der Behandlung

Nach ausführlicher Anamnese erfolgt eine ganzheitliche körperliche Untersuchung. Anschließend behandle ich mit sanften manuellen Techniken Dysfunktionen in Gelenken, Muskeln, Faszien, inneren Organen, im Kopfbereich, der Wirbelsäule, dem Beckenbereich und dem Nervensystem.

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Behandlungsmethode, die den Körper als zusammenhängendes, einheitliches System betrachtet. Struktur und Funktion stehen in enger Wechselwirkung und beeinflussen sich gegenseitig. Durch differenzierte Untersuchung und gezielte manuelle Techniken werden Muskeln, Faszien, Nerven (Nervus vagus), Gelenke, Knochen und Organe auf Spannungen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Dysbalancen überprüft. Ziel ist es, Blockaden, Verspannungen und Verklebungen zu lösen und die natürliche Beweglichkeit der Gewebe wiederherzustellen.

 

Die Osteopathie umfasst drei große Bereiche:

 

  • Parietale Osteopathie (Bewegungsapparat: Muskeln, Gelenke, Faszien)
  • Viszerale Osteopathie (innere Organe und deren Aufhängungen)
  • Craniosacrale Osteopathie (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Nervensystem)

 

Durch die Verbesserung der Gewebebeweglichkeit und Durchblutung sollen die Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt werden. Der Körper erhält die Möglichkeit, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Ablauf einer Behandlung: Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch (Anamnese), gefolgt von einer osteopathischen Untersuchung. Die Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen und wird individuell auf die Beschwerden und Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.

Manuelle Therapie nach Maitland

Präzise Gelenkbehandlung auf höchstem Niveau – der Goldstandard in der manuellen Therapie.

Für wen sinnvoll?

Ideal bei Gelenkbeschwerden (Schulter, Hüfte, Knie), Bewegungseinschränkungen und Wirbelsäulenproblemen. Besonders wirksam nach Verletzungen oder bei degenerativen Erkrankungen.

Ablauf der Behandlung

Detaillierte Befundung der Gelenkfunktion, gefolgt von gezielten Mobilisationstechniken. Die Behandlung wird kontinuierlich an deine körperlichen Reaktionen angepasst (Clinical Reasoning).

Die Therapie nach dem Maitland-Konzept ist eine spezialisierte Form der Manuellen Therapie. Sie wurde vom australischen Physiotherapeuten Geoffrey Douglas Maitland entwickelt und zählt heute zu den international anerkannten Konzepten in der Physiotherapie. Im Mittelpunkt steht eine individuelle, strukturierte und genau auf Ihre Beschwerden abgestimmte Behandlung.   Was zeichnet das Maitland-Konzept aus? Das Besondere an dieser Therapieform ist die präzise klinische Untersuchung. Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Gespräch sowie eine differenzierte körperliche Befundung. Dabei werden nicht nur Beweglichkeit und Schmerzverhalten analysiert, sondern auch die Reaktion Ihres Körpers auf bestimmte Testbewegungen. Ein zentrales Prinzip lautet Clinical Reasoning (klinisches Denken): Untersuchen (Analyse und Diagnostik) – Behandeln – Überprüfen. Clinical Reasoning bezeichnet den strukturierten Denk- und Entscheidungsprozess, mit dem Therapeuten untersuchen, beurteilen und entscheiden, welche Behandlung für einen bestimmten Patienten sinnvoll ist. Die Behandlung wird fortlaufend an Ihre aktuelle Situation angepasst.  

 

Wie wird behandelt? Die Therapie erfolgt überwiegend durch gezielte manuelle Techniken an Gelenken und angrenzenden Strukturen:

 

  • Gezielte, rhythmische Mobilisationen zur Schmerzlinderung den Graden entsprechend
  • Bewegungen mit größerer Intensität zur Verbesserung der Beweglichkeit
  • Spezifische Techniken zur Wiederherstellung normaler Gelenkfunktion

 

Die Intensität der Behandlung richtet sich stets nach Ihrem Schmerzgrad – insbesondere danach, ob Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen im Vordergrund stehen.   Grad I–II: eher sanft, vor allem zur Schmerzlinderung Grad III–IV: intensiver, eher bei Bewegungseinschränkungen/Steifigkeit Grad V: schneller, kurzer Impuls — also Manipulation/Thrust-Technik   Ergänzend erhalten Sie individuell angepasste Übungen sowie Empfehlungen für Ihren Alltag, um den Behandlungserfolg nachhaltig zu sichern. 

 

Ihr Vorteil:

 

  • Individuelle und strukturierte Befundung
  • Präzise, dosierte Behandlungstechniken
  • Kontinuierliche Anpassung an Ihr Schmerz- und Bewegungsverhalten
  • Aktive Einbindung in den Therapieprozess

 

Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zu verbessern und Ihre natürliche Belastbarkeit im Alltag wiederherzustellen.

Kiefergelenktherapie (CRAFTA®)

Spezialisierte Behandlung für Kiefer, Gesicht und Kopf nach dem internationalen CRAFTA-Konzept.

Für wen sinnvoll?

Bei Kiefergelenkschmerzen (CMD), Zähneknirschen, Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Ohrenschmerzen/Tinnitus und nach zahnärztlichen Eingriffen.

Ablauf der Behandlung

Umfassende Untersuchung von Kiefer, Halswirbelsäule und Kopfgelenken. Behandlung mit speziellen manuellen Techniken für das Kopf-, Kiefer- & Gesichtssystem.

Kiefergelenktherapie (CMD) Die Kiefergelenktherapie behandelt Beschwerden im Bereich des Kiefers, der Kaumuskulatur und der angrenzenden Strukturen. Häufig liegt eine sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) vor – eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Muskulatur und Nervensystem. Das Kiefergelenk zählt zu den komplexesten Gelenken des Körpers und steht in enger Verbindung mit Halswirbelsäule, Schultergürtel und Körperhaltung. Beschwerden können sich daher nicht nur im Kiefer, sondern auch im Nacken oder Kopfbereich zeigen.   CMD-Therapie nach dem CRAFTA®-Konzept Die Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden erfolgt in unserer Praxis nach dem CRAFTA-Konzept. CRAFTA® steht für Cranio Facial Therapy Academy und ist ein spezialisiertes physiotherapeutisches Konzept zur Untersuchung und Behandlung von Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks, des Schädels und des Gesichts. Was ist das Besondere an CRAFTA®? Das CRAFTA®-Konzept zeichnet sich durch eine besonders differenzierte Untersuchung aus.

 

Neben dem Kiefergelenk werden auch:

 

  • Schädel- und Gesichtsknochen
  • Hirnnerven (wie z.B. Nervus Trigeminus, Nervus Fascialis, Nervus Vagus)
  • Halswirbelsäule
  • Muskel- und Faszienstrukturen
  • Schmerzverarbeitung des Nervensystems

 

in die Befundung einbezogen. Ein wichtiger Bestandteil ist das sogenannte Clinical Reasoning – also eine strukturierte Analyse Ihrer Beschwerden, um die tatsächliche Ursache zu identifizieren und gezielt zu behandeln.

 

Typische Beschwerden bei CMD Eine Funktionsstörung des Kiefergelenks kann sich vielfältig äußern, zum Beispiel durch:

 

  • Kieferknacken oder -reiben
  • Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus)
  • Schmerzen im Kiefer- oder Gesichtsbereich
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Schluckbeschwerden
  • Geschmacksstörungen
  • Kopfschmerzen oder Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Druckgefühl im Ohr
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schiefhals (Torticollis)
  • Schleudertrauma
  • Schädeltrauma
  • Rückenschmerzen (Bereich Lendenwirbelsäule, Becken)
  • Bauchschmerzen

 

Oft bestehen mehrere Symptome gleichzeitig.   Wie entsteht eine CMD? Die Ursachen sind meist multifaktoriell.

 

Häufige Auslöser sind:

 

  • Fehlbelastungen oder Zahnfehlstellungen
  • Stress und nächtliches Zähneknirschen
  • Haltungsprobleme, Dysbalance in der Statik
  • Verletzungen oder Unfälle (Schleudertrauma)
  • Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur

 

Da das Kiefergelenk eng mit der Halswirbelsäule verbunden ist, beeinflussen sich diese Bereiche gegenseitig.   Ablauf der physiotherapeutischen Behandlung Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung.

 

Dabei werden untersucht:

 

  • Beweglichkeit des Kiefergelenks
  • Muskelspannung der Kaumuskulatur
  • Funktion der Halswirbelsäule
  • Haltung und Bewegungsmuster

 

Die Therapie kann beinhalten:

 

  • Manuelle Techniken am Kiefergelenk und Kopfbereich (Cranium)
  • Behandlung der Kaumuskulatur (auch intraoral, mit Handschuhen)
  • Mobilisation der Halswirbelsäule
  • Lösung von Muskel- und Faszienspannungen
  • Individuelle Übungen für zu Hause
  • Beratung zu Haltung und Stressreduktion

 

Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich und wird individuell an Ihre Beschwerden angepasst.   Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen Bei CMD erfolgt die Therapie häufig in enger Abstimmung mit ·      Zahnärzt:innen oder Kieferorthopäd:innen – beispielsweise wenn eine Aufbissschiene getragen wird. ·      Hals-, Nasen-, Ohrenarzt ·      Orthopädie ·      Neurologie ·      Allgemeine Medizin, Innerer Medizin Physiotherapie kann hier unterstützend wirken und muskuläre Spannungen regulieren.

 

Ziel der Therapie Ziel ist es,

 

  • Schmerzen zu reduzieren
  • die Beweglichkeit des Kiefers zu verbessern
  • muskuläre Spannungen zu normalisieren
  • das Zusammenspiel von Kiefer, Nacken und Haltung zu harmonisieren
  • Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern

TCM Akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin zur Harmonisierung des Energieflusses und Schmerzlinderung.

Für wen sinnvoll?

Bewährt bei chronischen Schmerzen, Migräne, Verspannungen und funktionellen Störungen. Auch zur Unterstützung bei Stress und vegetativen Beschwerden.

Ablauf der Behandlung

Nach TCM-Diagnostik (Puls, Zunge) werden feine Nadeln an spezifischen Akupunkturpunkten gesetzt. Du ruhst anschließend einige Zeit. Oft kombiniere ich Akupunktur mit anderen Methoden.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein ganzheitliches Medizinsystem mit mehreren tausend Jahren Erfahrung. Sie betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Umwelt und verfolgt das Ziel, innere Balance und natürliche Regulationsfähigkeit zu unterstützen. In unserer physiotherapeutischen Praxis nutzen wir ausgewählte Methoden der TCM ergänzend zur modernen Physiotherapie – individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden.   Grundgedanken der TCM Im Mittelpunkt steht das Konzept der Lebensenergie „Qi“, die im Körper in bestimmten Leitbahnen (Meridianen) zirkulieren soll. Gerät dieses System (Organe des Körpers, Medianbahnen) aus dem Gleichgewicht, können nach traditioneller Vorstellung Beschwerden entstehen. Die TCM arbeitet daher mit dem Ziel, funktionelle Störungen frühzeitig zu erkennen und regulierend zu behandeln.   Welche TCM-Methoden kommen in der Physiotherapie zum Einsatz? Folgende Verfahren können angewendet werden: Akupunktur Die Akupunktur nutzt feine Nadeln, die an spezifischen Punkten gesetzt werden.

 

Sie wird häufig eingesetzt bei:

 

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Muskelverspannungen
  • funktionellen Beschwerden

 

Akupressur Druckstimulation bestimmter Punkte ohne Nadeln – geeignet auch für empfindliche Patienten. Schröpfen Beim Schröpfen werden Gläser auf die Haut gesetzt, um die Durchblutung anzuregen und muskuläre Spannungen zu lösen.   Wann kann TCM sinnvoll sein?

 

TCM wird häufig ergänzend eingesetzt bei:

 

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenkbeschwerden
  • Muskelverspannungen
  • Stressbedingten Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • funktionellen Störungen ohne klare strukturelle Ursache

 

Sie kann eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Physiotherapie darstellen, ersetzt jedoch keine notwendige schulmedizinische Diagnostik.   Ablauf der Behandlung Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung. Neben den aktuellen Beschwerden werden auch allgemeine Faktoren wie Schlaf, Stressbelastung und bisherige Krankheitsverläufe berücksichtigt. Anschließend wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der physiotherapeutische Maßnahmen mit ausgewählten TCM-Elementen kombiniert.

 

Ziel der Behandlung Ziel ist es,

 

  • Schmerzen zu lindern
  • Spannungen zu regulieren
  • die Beweglichkeit zu verbessern
  • die körpereigene Regulation zu unterstützen
  • Ihr allgemeines Wohlbefinden zu fördern

 

Ganzheitlich und individuell In unserer Praxis verstehen wir TCM als Ergänzung zur modernen Physiotherapie. Beide Ansätze lassen sich sinnvoll kombinieren, um Sie bestmöglich auf Ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität zu begleiten.

FDM nach Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodell behandelt Schmerzen durch gezielte Faszientechniken.

Für wen sinnvoll?

Besonders effektiv bei akuten Schmerzen, Sportverletzungen und Verstauchungen

Ablauf der Behandlung

Anhand deiner Körpersprache und Schmerzdarstellung identifiziere ich die Faszien-Distorsion. Mit gezieltem Druck und speziellen Handgriffen werden die Faszien ‚entstört‘. Die Behandlung kann intensiv sein, wirkt aber oft unmittelbar.

Das Fasziale Distorsionsmodell (FDM) ist ein manualtherapeutisches Diagnostik- und Behandlungskonzept im Bereich der Osteopathie zur gezielten Therapie von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Es wurde vom amerikanischen Arzt Stephen Typaldos (Notfallmediziner/Osteopath) entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass viele Beschwerden des Bewegungsapparates auf sogenannte fasziale „Distorsionen“ – also Verdrehungen, Verschieben, Verkleben, Einfallen oder Fehlspannungen im Bindegewebe (Faszien) – zurückzuführen sind.   Was bedeutet das für Sie als Patient? Das Besondere am FDM ist die genaue Beobachtung Ihrer Schmerzbeschreibung und Körpersprache.

 

  • Wie zeigen Sie auf den Schmerz?
  • Beschreiben Sie ihn punktuell, ziehend oder flächig?
  • Trat er plötzlich oder schleichend auf?

 

Diese Hinweise helfen, die Art der zugrunde liegenden faszialen Störung einzugrenzen und gezielt zu behandeln.

 

Das FDM wird häufig eingesetzt bei:

 

  • akuten oder chronischen Rückenschmerzen
  • Schulter-, Knie- oder Hüftbeschwerden (Steifheit)
  • Berufliche Fehlhaltungen
  • Impingement-Syndrom (Einklemmungssyndrom)
  • Kompartment-Syndrom (Kompressionssyndrom)
  • Sportverletzungen
  • Verstauchungen (z.B. Treppensturz)
  • Bewegungseinschränkungen nach Unfällen
  • Narben- oder Bindegewebsbeschwerden

 

Besonders bei akuten Beschwerden kann die Methode oft schnell eine Veränderung bewirken.   Wie läuft die Behandlung ab? Nach einer ausführlichen Befunderhebung erfolgt die Behandlung durch gezielte manuelle Techniken. Die Griffe können – je nach Befund – intensiv und punktuell sein. Ziel ist es, die vermutete fasziale Fehlspannung direkt zu korrigieren. Dabei kann es kurzfristig zu einem deutlichen Druckgefühl kommen.

 

Häufig berichten Patienten unmittelbar nach der Behandlung über:

 

  • verbesserte Beweglichkeit
  • reduzierte Schmerzen
  • ein „freieres“ Bewegungsgefühl

 

Leichte Nachreaktionen wie Muskelkater sind möglich und klingen meist rasch ab. Was unterscheidet FDM von anderen Therapieformen?

 

  • Fokus auf Faszien als schmerzverursachende Struktur
  • Starke Orientierung an Ihrer individuellen Schmerzbeschreibung
  • Oft direkte, klar spürbare Behandlungstechniken
  • Ziel: schnelle Funktionsverbesserung

 

  Ziel der Therapie Ziel des FDM ist es,

 

  • Schmerzen gezielt zu reduzieren
  • Beweglichkeit wiederherzustellen
  • fasziale Spannungen zu normalisieren
  • die Belastbarkeit im Alltag und Sport zu verbessern

 

Individuell und integriert Das FDM wird in unserer Praxis bei Bedarf mit anderen physiotherapeutischen Maßnahmen kombiniert. So entsteht ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept, das sowohl akute als auch chronische Beschwerden berücksichtigt. Wenn Sie wissen möchten, ob das FDM für Ihre Beschwerden geeignet ist, beraten wir Sie gerne persönlich.

Neuromuskuläre Therapie

Gezielte Behandlung von Triggerpunkten und myofaszialen Schmerzsyndromen.

Für wen sinnvoll?

Bei ausstrahlenden Schmerzen (in Beinen, Armen und Kopfbereich) durch muskuläre Verspannungen und Gelenkblockaden.

Ablauf der Behandlung

Durch Tastuntersuchung lokalisiere ich deine Triggerpunkte und behandle dich dabei mit verschiedenen Techniken.

Die Neuromuskuläre Therapie (NMT) ist eine gezielte physiotherapeutische Methode, die Schmerzen reduziert, Verspannungen löst und die Bewegungsfähigkeit verbessert. Sie richtet sich an Patienten mit Muskel-, Gelenk- oder Nervenschmerzen, die durch muskuläre Dysbalancen, Blockaden, Fehlhaltungen oder Überlastung entstehen. Die NMT ist besonders effektiv bei chronischen Schmerzen, Rücken- und Nackenbeschwerden, Schulterproblemen oder Kopfschmerzen.   Wie funktioniert die Neuromuskuläre Therapie? Die Therapie basiert auf dem Zusammenspiel von Muskel, Nerv und Faszie. Durch gezielte manuelle Techniken werden:

 

  • verspannte Muskeln gelockert
  • verkürzte Faszien gedehnt
  • Triggerpunkte (Schmerzpunkte) behandelt
  • die Durchblutung und Muskelstoffwechsel verbessert
  • die neuronale Steuerung der Muskulatur optimiert

 

Das Ziel ist es, das muskuläre Gleichgewicht wiederherzustellen und Schmerzen nachhaltig zu lindern.  

 

Typischer Ablauf einer Behandlung

 

  1. Befunderhebung: Analyse von Schmerzen, Bewegungsmuster und muskulären Dysbalancen.
  2. Manuelle Techniken: Massage, Dehnung, Triggerpunkttherapie, Faszientechniken.
  3. Eigenübungen: Individuelle Übungen für Haltung, Kraft und Koordination.
  4. Kontrolle und Anpassung: Die Wirkung wird während der Behandlung überprüft, um optimal auf die Beschwerden einzugehen.

 

Neuromuskuläre Therapie vs. Neuromuskuläre Behandlungstherapie Oft werden die Begriffe verwechselt:

 

  • Neuromuskuläre Therapie (NMT): Ein fest etabliertes manualtherapeutisches Konzept, das gezielt Triggerpunkte, Muskeln und Faszien behandelt. Fokus liegt auf Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung.
  • Neuromuskuläre Behandlungstherapie: Dieser Therapie umfasst physiotherapeutische Techniken, die Weichgewebe (Muskeln, Sehnen, Bänder) über das Nervensystem in Einklang bringt (Homöostase). Es wird ein individueller Behandlungsplan basierend auf einer detaillierter Haltungsanalyse erstellt. In der Behandlung werden neue Reflexbögen programmiert, die zu einer Spannungsreduzierung führen soll.

 

  Ziel der Neuromuskulären Therapie

 

  • Reduktion von Schmerzen
  • Lösung von Muskelverspannungen
  • Verbesserung von Beweglichkeit und Haltung
  • Optimierung der Muskelkoordination
  • Vorbeugung von Überlastung und Verletzungen

 

Für wen ist die Therapie geeignet? Die NMT eignet sich für Patient:innen mit:

 

  • chronischen oder akuten Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Verspannungen im Rücken, Nacken oder Schulterbereich
  • Kopfschmerzen durch muskuläre Dysbalancen
  • funktionellen Einschränkungen nach Verletzungen

Osteopathie

Ganzheitliche manuelle Medizin zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Für wen sinnvoll?

Für alle, die nachhaltige Behandlung statt Symptombekämpfung suchen. Besonders effektiv bei chronischen Beschwerden, unklaren Diagnosen und wenn verschiedene Körpersysteme betroffen sind.

Ablauf der Behandlung

Nach ausführlicher Anamnese erfolgt eine ganzheitliche körperliche Untersuchung. Anschließend behandle ich mit sanften manuellen Techniken Dysfunktionen in Gelenken, Muskeln, Faszien, inneren Organen, im Kopfbereich, der Wirbelsäule, dem Beckenbereich und dem Nervensystem.

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Behandlungsmethode, die den Körper als zusammenhängendes, einheitliches System betrachtet. Struktur und Funktion stehen in enger Wechselwirkung und beeinflussen sich gegenseitig. Durch differenzierte Untersuchung und gezielte manuelle Techniken werden Muskeln, Faszien, Nerven (Nervus vagus), Gelenke, Knochen und Organe auf Spannungen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Dysbalancen überprüft. Ziel ist es, Blockaden, Verspannungen und Verklebungen zu lösen und die natürliche Beweglichkeit der Gewebe wiederherzustellen.

 

Die Osteopathie umfasst drei große Bereiche:

 

  • Parietale Osteopathie (Bewegungsapparat: Muskeln, Gelenke, Faszien)
  • Viszerale Osteopathie (innere Organe und deren Aufhängungen)
  • Craniosacrale Osteopathie (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Nervensystem)

 

Durch die Verbesserung der Gewebebeweglichkeit und Durchblutung sollen die Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt werden. Der Körper erhält die Möglichkeit, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Ablauf einer Behandlung: Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch (Anamnese), gefolgt von einer osteopathischen Untersuchung. Die Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen und wird individuell auf die Beschwerden und Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.

Manuelle Therapie nach Maitland

Präzise Gelenkbehandlung auf höchstem Niveau – der Goldstandard in der manuellen Therapie.

Für wen sinnvoll?

Ideal bei Gelenkbeschwerden (Schulter, Hüfte, Knie), Bewegungseinschränkungen und Wirbelsäulenproblemen. Besonders wirksam nach Verletzungen oder bei degenerativen Erkrankungen.

Ablauf der Behandlung

Detaillierte Befundung der Gelenkfunktion, gefolgt von gezielten Mobilisationstechniken. Die Behandlung wird kontinuierlich an deine körperlichen Reaktionen angepasst (Clinical Reasoning).

Die Therapie nach dem Maitland-Konzept ist eine spezialisierte Form der Manuellen Therapie. Sie wurde vom australischen Physiotherapeuten Geoffrey Douglas Maitland entwickelt und zählt heute zu den international anerkannten Konzepten in der Physiotherapie. Im Mittelpunkt steht eine individuelle, strukturierte und genau auf Ihre Beschwerden abgestimmte Behandlung.   Was zeichnet das Maitland-Konzept aus? Das Besondere an dieser Therapieform ist die präzise klinische Untersuchung. Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Gespräch sowie eine differenzierte körperliche Befundung. Dabei werden nicht nur Beweglichkeit und Schmerzverhalten analysiert, sondern auch die Reaktion Ihres Körpers auf bestimmte Testbewegungen. Ein zentrales Prinzip lautet Clinical Reasoning (klinisches Denken): Untersuchen (Analyse und Diagnostik) – Behandeln – Überprüfen. Clinical Reasoning bezeichnet den strukturierten Denk- und Entscheidungsprozess, mit dem Therapeuten untersuchen, beurteilen und entscheiden, welche Behandlung für einen bestimmten Patienten sinnvoll ist. Die Behandlung wird fortlaufend an Ihre aktuelle Situation angepasst.  

 

Wie wird behandelt? Die Therapie erfolgt überwiegend durch gezielte manuelle Techniken an Gelenken und angrenzenden Strukturen:

 

  • Gezielte, rhythmische Mobilisationen zur Schmerzlinderung den Graden entsprechend
  • Bewegungen mit größerer Intensität zur Verbesserung der Beweglichkeit
  • Spezifische Techniken zur Wiederherstellung normaler Gelenkfunktion

 

Die Intensität der Behandlung richtet sich stets nach Ihrem Schmerzgrad – insbesondere danach, ob Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen im Vordergrund stehen.   Grad I–II: eher sanft, vor allem zur Schmerzlinderung Grad III–IV: intensiver, eher bei Bewegungseinschränkungen/Steifigkeit Grad V: schneller, kurzer Impuls — also Manipulation/Thrust-Technik   Ergänzend erhalten Sie individuell angepasste Übungen sowie Empfehlungen für Ihren Alltag, um den Behandlungserfolg nachhaltig zu sichern. 

 

Ihr Vorteil:

 

  • Individuelle und strukturierte Befundung
  • Präzise, dosierte Behandlungstechniken
  • Kontinuierliche Anpassung an Ihr Schmerz- und Bewegungsverhalten
  • Aktive Einbindung in den Therapieprozess

 

Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zu verbessern und Ihre natürliche Belastbarkeit im Alltag wiederherzustellen.

Kiefergelenktherapie (CRAFTA®)

Spezialisierte Behandlung für Kiefer, Gesicht und Kopf nach dem internationalen CRAFTA-Konzept.

Für wen sinnvoll?

Bei Kiefergelenkschmerzen (CMD), Zähneknirschen, Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Ohrenschmerzen/Tinnitus und nach zahnärztlichen Eingriffen.

Ablauf der Behandlung

Umfassende Untersuchung von Kiefer, Halswirbelsäule und Kopfgelenken. Behandlung mit speziellen manuellen Techniken für das Kopf-, Kiefer- & Gesichtssystem.

Kiefergelenktherapie (CMD) Die Kiefergelenktherapie behandelt Beschwerden im Bereich des Kiefers, der Kaumuskulatur und der angrenzenden Strukturen. Häufig liegt eine sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) vor – eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Muskulatur und Nervensystem. Das Kiefergelenk zählt zu den komplexesten Gelenken des Körpers und steht in enger Verbindung mit Halswirbelsäule, Schultergürtel und Körperhaltung. Beschwerden können sich daher nicht nur im Kiefer, sondern auch im Nacken oder Kopfbereich zeigen.   CMD-Therapie nach dem CRAFTA®-Konzept Die Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden erfolgt in unserer Praxis nach dem CRAFTA-Konzept. CRAFTA® steht für Cranio Facial Therapy Academy und ist ein spezialisiertes physiotherapeutisches Konzept zur Untersuchung und Behandlung von Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks, des Schädels und des Gesichts. Was ist das Besondere an CRAFTA®? Das CRAFTA®-Konzept zeichnet sich durch eine besonders differenzierte Untersuchung aus.

 

Neben dem Kiefergelenk werden auch:

 

  • Schädel- und Gesichtsknochen
  • Hirnnerven (wie z.B. Nervus Trigeminus, Nervus Fascialis, Nervus Vagus)
  • Halswirbelsäule
  • Muskel- und Faszienstrukturen
  • Schmerzverarbeitung des Nervensystems

 

in die Befundung einbezogen. Ein wichtiger Bestandteil ist das sogenannte Clinical Reasoning – also eine strukturierte Analyse Ihrer Beschwerden, um die tatsächliche Ursache zu identifizieren und gezielt zu behandeln.

 

Typische Beschwerden bei CMD Eine Funktionsstörung des Kiefergelenks kann sich vielfältig äußern, zum Beispiel durch:

 

  • Kieferknacken oder -reiben
  • Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus)
  • Schmerzen im Kiefer- oder Gesichtsbereich
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Schluckbeschwerden
  • Geschmacksstörungen
  • Kopfschmerzen oder Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Druckgefühl im Ohr
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schiefhals (Torticollis)
  • Schleudertrauma
  • Schädeltrauma
  • Rückenschmerzen (Bereich Lendenwirbelsäule, Becken)
  • Bauchschmerzen

 

Oft bestehen mehrere Symptome gleichzeitig.   Wie entsteht eine CMD? Die Ursachen sind meist multifaktoriell.

 

Häufige Auslöser sind:

 

  • Fehlbelastungen oder Zahnfehlstellungen
  • Stress und nächtliches Zähneknirschen
  • Haltungsprobleme, Dysbalance in der Statik
  • Verletzungen oder Unfälle (Schleudertrauma)
  • Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur

 

Da das Kiefergelenk eng mit der Halswirbelsäule verbunden ist, beeinflussen sich diese Bereiche gegenseitig.   Ablauf der physiotherapeutischen Behandlung Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung.

 

Dabei werden untersucht:

 

  • Beweglichkeit des Kiefergelenks
  • Muskelspannung der Kaumuskulatur
  • Funktion der Halswirbelsäule
  • Haltung und Bewegungsmuster

 

Die Therapie kann beinhalten:

 

  • Manuelle Techniken am Kiefergelenk und Kopfbereich (Cranium)
  • Behandlung der Kaumuskulatur (auch intraoral, mit Handschuhen)
  • Mobilisation der Halswirbelsäule
  • Lösung von Muskel- und Faszienspannungen
  • Individuelle Übungen für zu Hause
  • Beratung zu Haltung und Stressreduktion

 

Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich und wird individuell an Ihre Beschwerden angepasst.   Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen Bei CMD erfolgt die Therapie häufig in enger Abstimmung mit ·      Zahnärzt:innen oder Kieferorthopäd:innen – beispielsweise wenn eine Aufbissschiene getragen wird. ·      Hals-, Nasen-, Ohrenarzt ·      Orthopädie ·      Neurologie ·      Allgemeine Medizin, Innerer Medizin Physiotherapie kann hier unterstützend wirken und muskuläre Spannungen regulieren.

 

Ziel der Therapie Ziel ist es,

 

  • Schmerzen zu reduzieren
  • die Beweglichkeit des Kiefers zu verbessern
  • muskuläre Spannungen zu normalisieren
  • das Zusammenspiel von Kiefer, Nacken und Haltung zu harmonisieren
  • Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern

FDM nach Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodell behandelt Schmerzen durch gezielte Faszientechniken.

Für wen sinnvoll?

Besonders effektiv bei akuten Schmerzen, Sportverletzungen und Verstauchungen

Ablauf der Behandlung

Anhand deiner Körpersprache und Schmerzdarstellung identifiziere ich die Faszien-Distorsion. Mit gezieltem Druck und speziellen Handgriffen werden die Faszien ‚entstört‘. Die Behandlung kann intensiv sein, wirkt aber oft unmittelbar.

Das Fasziale Distorsionsmodell (FDM) ist ein manualtherapeutisches Diagnostik- und Behandlungskonzept im Bereich der Osteopathie zur gezielten Therapie von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Es wurde vom amerikanischen Arzt Stephen Typaldos (Notfallmediziner/Osteopath) entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass viele Beschwerden des Bewegungsapparates auf sogenannte fasziale „Distorsionen“ – also Verdrehungen, Verschieben, Verkleben, Einfallen oder Fehlspannungen im Bindegewebe (Faszien) – zurückzuführen sind.   Was bedeutet das für Sie als Patient? Das Besondere am FDM ist die genaue Beobachtung Ihrer Schmerzbeschreibung und Körpersprache.

 

  • Wie zeigen Sie auf den Schmerz?
  • Beschreiben Sie ihn punktuell, ziehend oder flächig?
  • Trat er plötzlich oder schleichend auf?

 

Diese Hinweise helfen, die Art der zugrunde liegenden faszialen Störung einzugrenzen und gezielt zu behandeln.

 

Das FDM wird häufig eingesetzt bei:

 

  • akuten oder chronischen Rückenschmerzen
  • Schulter-, Knie- oder Hüftbeschwerden (Steifheit)
  • Berufliche Fehlhaltungen
  • Impingement-Syndrom (Einklemmungssyndrom)
  • Kompartment-Syndrom (Kompressionssyndrom)
  • Sportverletzungen
  • Verstauchungen (z.B. Treppensturz)
  • Bewegungseinschränkungen nach Unfällen
  • Narben- oder Bindegewebsbeschwerden

 

Besonders bei akuten Beschwerden kann die Methode oft schnell eine Veränderung bewirken.   Wie läuft die Behandlung ab? Nach einer ausführlichen Befunderhebung erfolgt die Behandlung durch gezielte manuelle Techniken. Die Griffe können – je nach Befund – intensiv und punktuell sein. Ziel ist es, die vermutete fasziale Fehlspannung direkt zu korrigieren. Dabei kann es kurzfristig zu einem deutlichen Druckgefühl kommen.

 

Häufig berichten Patienten unmittelbar nach der Behandlung über:

 

  • verbesserte Beweglichkeit
  • reduzierte Schmerzen
  • ein „freieres“ Bewegungsgefühl

 

Leichte Nachreaktionen wie Muskelkater sind möglich und klingen meist rasch ab. Was unterscheidet FDM von anderen Therapieformen?

 

  • Fokus auf Faszien als schmerzverursachende Struktur
  • Starke Orientierung an Ihrer individuellen Schmerzbeschreibung
  • Oft direkte, klar spürbare Behandlungstechniken
  • Ziel: schnelle Funktionsverbesserung

 

  Ziel der Therapie Ziel des FDM ist es,

 

  • Schmerzen gezielt zu reduzieren
  • Beweglichkeit wiederherzustellen
  • fasziale Spannungen zu normalisieren
  • die Belastbarkeit im Alltag und Sport zu verbessern

 

Individuell und integriert Das FDM wird in unserer Praxis bei Bedarf mit anderen physiotherapeutischen Maßnahmen kombiniert. So entsteht ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept, das sowohl akute als auch chronische Beschwerden berücksichtigt. Wenn Sie wissen möchten, ob das FDM für Ihre Beschwerden geeignet ist, beraten wir Sie gerne persönlich.

Neuromuskuläre Therapie

Gezielte Behandlung von Triggerpunkten und myofaszialen Schmerzsyndromen.

Für wen sinnvoll?

Bei ausstrahlenden Schmerzen (in Beinen, Armen und Kopfbereich) durch muskuläre Verspannungen und Gelenkblockaden.

Ablauf der Behandlung

Durch Tastuntersuchung lokalisiere ich deine Triggerpunkte und behandle dich dabei mit verschiedenen Techniken.

Die Neuromuskuläre Therapie (NMT) ist eine gezielte physiotherapeutische Methode, die Schmerzen reduziert, Verspannungen löst und die Bewegungsfähigkeit verbessert. Sie richtet sich an Patienten mit Muskel-, Gelenk- oder Nervenschmerzen, die durch muskuläre Dysbalancen, Blockaden, Fehlhaltungen oder Überlastung entstehen. Die NMT ist besonders effektiv bei chronischen Schmerzen, Rücken- und Nackenbeschwerden, Schulterproblemen oder Kopfschmerzen.   Wie funktioniert die Neuromuskuläre Therapie? Die Therapie basiert auf dem Zusammenspiel von Muskel, Nerv und Faszie. Durch gezielte manuelle Techniken werden:

 

  • verspannte Muskeln gelockert
  • verkürzte Faszien gedehnt
  • Triggerpunkte (Schmerzpunkte) behandelt
  • die Durchblutung und Muskelstoffwechsel verbessert
  • die neuronale Steuerung der Muskulatur optimiert

 

Das Ziel ist es, das muskuläre Gleichgewicht wiederherzustellen und Schmerzen nachhaltig zu lindern.  

 

Typischer Ablauf einer Behandlung

 

  1. Befunderhebung: Analyse von Schmerzen, Bewegungsmuster und muskulären Dysbalancen.
  2. Manuelle Techniken: Massage, Dehnung, Triggerpunkttherapie, Faszientechniken.
  3. Eigenübungen: Individuelle Übungen für Haltung, Kraft und Koordination.
  4. Kontrolle und Anpassung: Die Wirkung wird während der Behandlung überprüft, um optimal auf die Beschwerden einzugehen.

 

Neuromuskuläre Therapie vs. Neuromuskuläre Behandlungstherapie Oft werden die Begriffe verwechselt:

 

  • Neuromuskuläre Therapie (NMT): Ein fest etabliertes manualtherapeutisches Konzept, das gezielt Triggerpunkte, Muskeln und Faszien behandelt. Fokus liegt auf Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung.
  • Neuromuskuläre Behandlungstherapie: Dieser Therapie umfasst physiotherapeutische Techniken, die Weichgewebe (Muskeln, Sehnen, Bänder) über das Nervensystem in Einklang bringt (Homöostase). Es wird ein individueller Behandlungsplan basierend auf einer detaillierter Haltungsanalyse erstellt. In der Behandlung werden neue Reflexbögen programmiert, die zu einer Spannungsreduzierung führen soll.

 

  Ziel der Neuromuskulären Therapie

 

  • Reduktion von Schmerzen
  • Lösung von Muskelverspannungen
  • Verbesserung von Beweglichkeit und Haltung
  • Optimierung der Muskelkoordination
  • Vorbeugung von Überlastung und Verletzungen

 

Für wen ist die Therapie geeignet? Die NMT eignet sich für Patient:innen mit:

 

  • chronischen oder akuten Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Verspannungen im Rücken, Nacken oder Schulterbereich
  • Kopfschmerzen durch muskuläre Dysbalancen
  • funktionellen Einschränkungen nach Verletzungen

Osteopathie

Ganzheitliche manuelle Medizin zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Für wen sinnvoll?

Für alle, die nachhaltige Behandlung statt Symptombekämpfung suchen. Besonders effektiv bei chronischen Beschwerden, unklaren Diagnosen und wenn verschiedene Körpersysteme betroffen sind.

Ablauf der Behandlung

Nach ausführlicher Anamnese erfolgt eine ganzheitliche körperliche Untersuchung. Anschließend behandle ich mit sanften manuellen Techniken Dysfunktionen in Gelenken, Muskeln, Faszien, inneren Organen, im Kopfbereich, der Wirbelsäule, dem Beckenbereich und dem Nervensystem.

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Behandlungsmethode, die den Körper als zusammenhängendes, einheitliches System betrachtet. Struktur und Funktion stehen in enger Wechselwirkung und beeinflussen sich gegenseitig. Durch differenzierte Untersuchung und gezielte manuelle Techniken werden Muskeln, Faszien, Nerven (Nervus vagus), Gelenke, Knochen und Organe auf Spannungen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Dysbalancen überprüft. Ziel ist es, Blockaden, Verspannungen und Verklebungen zu lösen und die natürliche Beweglichkeit der Gewebe wiederherzustellen.

 

Die Osteopathie umfasst drei große Bereiche:

 

  • Parietale Osteopathie (Bewegungsapparat: Muskeln, Gelenke, Faszien)
  • Viszerale Osteopathie (innere Organe und deren Aufhängungen)
  • Craniosacrale Osteopathie (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Nervensystem)

 

Durch die Verbesserung der Gewebebeweglichkeit und Durchblutung sollen die Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt werden. Der Körper erhält die Möglichkeit, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Ablauf einer Behandlung: Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch (Anamnese), gefolgt von einer osteopathischen Untersuchung. Die Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen und wird individuell auf die Beschwerden und Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.

Kiefergelenktherapie (CRAFTA®)

Spezialisierte Behandlung für Kiefer, Gesicht und Kopf nach dem internationalen CRAFTA-Konzept.

Für wen sinnvoll?

Bei Kiefergelenkschmerzen (CMD), Zähneknirschen, Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Ohrenschmerzen/Tinnitus und nach zahnärztlichen Eingriffen.

Ablauf der Behandlung

Umfassende Untersuchung von Kiefer, Halswirbelsäule und Kopfgelenken. Behandlung mit speziellen manuellen Techniken für das Kopf-, Kiefer- & Gesichtssystem.

Kiefergelenktherapie (CMD) Die Kiefergelenktherapie behandelt Beschwerden im Bereich des Kiefers, der Kaumuskulatur und der angrenzenden Strukturen. Häufig liegt eine sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) vor – eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Muskulatur und Nervensystem. Das Kiefergelenk zählt zu den komplexesten Gelenken des Körpers und steht in enger Verbindung mit Halswirbelsäule, Schultergürtel und Körperhaltung. Beschwerden können sich daher nicht nur im Kiefer, sondern auch im Nacken oder Kopfbereich zeigen.   CMD-Therapie nach dem CRAFTA®-Konzept Die Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden erfolgt in unserer Praxis nach dem CRAFTA-Konzept. CRAFTA® steht für Cranio Facial Therapy Academy und ist ein spezialisiertes physiotherapeutisches Konzept zur Untersuchung und Behandlung von Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks, des Schädels und des Gesichts. Was ist das Besondere an CRAFTA®? Das CRAFTA®-Konzept zeichnet sich durch eine besonders differenzierte Untersuchung aus.

 

Neben dem Kiefergelenk werden auch:

 

  • Schädel- und Gesichtsknochen
  • Hirnnerven (wie z.B. Nervus Trigeminus, Nervus Fascialis, Nervus Vagus)
  • Halswirbelsäule
  • Muskel- und Faszienstrukturen
  • Schmerzverarbeitung des Nervensystems

 

in die Befundung einbezogen. Ein wichtiger Bestandteil ist das sogenannte Clinical Reasoning – also eine strukturierte Analyse Ihrer Beschwerden, um die tatsächliche Ursache zu identifizieren und gezielt zu behandeln.

 

Typische Beschwerden bei CMD Eine Funktionsstörung des Kiefergelenks kann sich vielfältig äußern, zum Beispiel durch:

 

  • Kieferknacken oder -reiben
  • Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus)
  • Schmerzen im Kiefer- oder Gesichtsbereich
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Schluckbeschwerden
  • Geschmacksstörungen
  • Kopfschmerzen oder Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Druckgefühl im Ohr
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schiefhals (Torticollis)
  • Schleudertrauma
  • Schädeltrauma
  • Rückenschmerzen (Bereich Lendenwirbelsäule, Becken)
  • Bauchschmerzen

 

Oft bestehen mehrere Symptome gleichzeitig.   Wie entsteht eine CMD? Die Ursachen sind meist multifaktoriell.

 

Häufige Auslöser sind:

 

  • Fehlbelastungen oder Zahnfehlstellungen
  • Stress und nächtliches Zähneknirschen
  • Haltungsprobleme, Dysbalance in der Statik
  • Verletzungen oder Unfälle (Schleudertrauma)
  • Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur

 

Da das Kiefergelenk eng mit der Halswirbelsäule verbunden ist, beeinflussen sich diese Bereiche gegenseitig.   Ablauf der physiotherapeutischen Behandlung Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung.

 

Dabei werden untersucht:

 

  • Beweglichkeit des Kiefergelenks
  • Muskelspannung der Kaumuskulatur
  • Funktion der Halswirbelsäule
  • Haltung und Bewegungsmuster

 

Die Therapie kann beinhalten:

 

  • Manuelle Techniken am Kiefergelenk und Kopfbereich (Cranium)
  • Behandlung der Kaumuskulatur (auch intraoral, mit Handschuhen)
  • Mobilisation der Halswirbelsäule
  • Lösung von Muskel- und Faszienspannungen
  • Individuelle Übungen für zu Hause
  • Beratung zu Haltung und Stressreduktion

 

Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich und wird individuell an Ihre Beschwerden angepasst.   Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen Bei CMD erfolgt die Therapie häufig in enger Abstimmung mit ·      Zahnärzt:innen oder Kieferorthopäd:innen – beispielsweise wenn eine Aufbissschiene getragen wird. ·      Hals-, Nasen-, Ohrenarzt ·      Orthopädie ·      Neurologie ·      Allgemeine Medizin, Innerer Medizin Physiotherapie kann hier unterstützend wirken und muskuläre Spannungen regulieren.

 

Ziel der Therapie Ziel ist es,

 

  • Schmerzen zu reduzieren
  • die Beweglichkeit des Kiefers zu verbessern
  • muskuläre Spannungen zu normalisieren
  • das Zusammenspiel von Kiefer, Nacken und Haltung zu harmonisieren
  • Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern

TCM Akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin zur Harmonisierung des Energieflusses und Schmerzlinderung.

Für wen sinnvoll?

Bewährt bei chronischen Schmerzen, Migräne, Verspannungen und funktionellen Störungen. Auch zur Unterstützung bei Stress und vegetativen Beschwerden.

Ablauf der Behandlung

Nach TCM-Diagnostik (Puls, Zunge) werden feine Nadeln an spezifischen Akupunkturpunkten gesetzt. Du ruhst anschließend einige Zeit. Oft kombiniere ich Akupunktur mit anderen Methoden.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein ganzheitliches Medizinsystem mit mehreren tausend Jahren Erfahrung. Sie betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Umwelt und verfolgt das Ziel, innere Balance und natürliche Regulationsfähigkeit zu unterstützen. In unserer physiotherapeutischen Praxis nutzen wir ausgewählte Methoden der TCM ergänzend zur modernen Physiotherapie – individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden.   Grundgedanken der TCM Im Mittelpunkt steht das Konzept der Lebensenergie „Qi“, die im Körper in bestimmten Leitbahnen (Meridianen) zirkulieren soll. Gerät dieses System (Organe des Körpers, Medianbahnen) aus dem Gleichgewicht, können nach traditioneller Vorstellung Beschwerden entstehen. Die TCM arbeitet daher mit dem Ziel, funktionelle Störungen frühzeitig zu erkennen und regulierend zu behandeln.   Welche TCM-Methoden kommen in der Physiotherapie zum Einsatz? Folgende Verfahren können angewendet werden: Akupunktur Die Akupunktur nutzt feine Nadeln, die an spezifischen Punkten gesetzt werden.

 

Sie wird häufig eingesetzt bei:

 

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Muskelverspannungen
  • funktionellen Beschwerden

 

Akupressur Druckstimulation bestimmter Punkte ohne Nadeln – geeignet auch für empfindliche Patienten. Schröpfen Beim Schröpfen werden Gläser auf die Haut gesetzt, um die Durchblutung anzuregen und muskuläre Spannungen zu lösen.   Wann kann TCM sinnvoll sein?

 

TCM wird häufig ergänzend eingesetzt bei:

 

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenkbeschwerden
  • Muskelverspannungen
  • Stressbedingten Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • funktionellen Störungen ohne klare strukturelle Ursache

 

Sie kann eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Physiotherapie darstellen, ersetzt jedoch keine notwendige schulmedizinische Diagnostik.   Ablauf der Behandlung Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung. Neben den aktuellen Beschwerden werden auch allgemeine Faktoren wie Schlaf, Stressbelastung und bisherige Krankheitsverläufe berücksichtigt. Anschließend wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der physiotherapeutische Maßnahmen mit ausgewählten TCM-Elementen kombiniert.

 

Ziel der Behandlung Ziel ist es,

 

  • Schmerzen zu lindern
  • Spannungen zu regulieren
  • die Beweglichkeit zu verbessern
  • die körpereigene Regulation zu unterstützen
  • Ihr allgemeines Wohlbefinden zu fördern

 

Ganzheitlich und individuell In unserer Praxis verstehen wir TCM als Ergänzung zur modernen Physiotherapie. Beide Ansätze lassen sich sinnvoll kombinieren, um Sie bestmöglich auf Ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität zu begleiten.

Manuelle Therapie nach Maitland

Präzise Gelenkbehandlung auf höchstem Niveau – der Goldstandard in der manuellen Therapie.

Für wen sinnvoll?

Ideal bei Gelenkbeschwerden (Schulter, Hüfte, Knie), Bewegungseinschränkungen und Wirbelsäulenproblemen. Besonders wirksam nach Verletzungen oder bei degenerativen Erkrankungen.

Ablauf der Behandlung

Detaillierte Befundung der Gelenkfunktion, gefolgt von gezielten Mobilisationstechniken. Die Behandlung wird kontinuierlich an deine körperlichen Reaktionen angepasst (Clinical Reasoning).

Die Therapie nach dem Maitland-Konzept ist eine spezialisierte Form der Manuellen Therapie. Sie wurde vom australischen Physiotherapeuten Geoffrey Douglas Maitland entwickelt und zählt heute zu den international anerkannten Konzepten in der Physiotherapie. Im Mittelpunkt steht eine individuelle, strukturierte und genau auf Ihre Beschwerden abgestimmte Behandlung.   Was zeichnet das Maitland-Konzept aus? Das Besondere an dieser Therapieform ist die präzise klinische Untersuchung. Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Gespräch sowie eine differenzierte körperliche Befundung. Dabei werden nicht nur Beweglichkeit und Schmerzverhalten analysiert, sondern auch die Reaktion Ihres Körpers auf bestimmte Testbewegungen. Ein zentrales Prinzip lautet Clinical Reasoning (klinisches Denken): Untersuchen (Analyse und Diagnostik) – Behandeln – Überprüfen. Clinical Reasoning bezeichnet den strukturierten Denk- und Entscheidungsprozess, mit dem Therapeuten untersuchen, beurteilen und entscheiden, welche Behandlung für einen bestimmten Patienten sinnvoll ist. Die Behandlung wird fortlaufend an Ihre aktuelle Situation angepasst.  

 

Wie wird behandelt? Die Therapie erfolgt überwiegend durch gezielte manuelle Techniken an Gelenken und angrenzenden Strukturen:

 

  • Gezielte, rhythmische Mobilisationen zur Schmerzlinderung den Graden entsprechend
  • Bewegungen mit größerer Intensität zur Verbesserung der Beweglichkeit
  • Spezifische Techniken zur Wiederherstellung normaler Gelenkfunktion

 

Die Intensität der Behandlung richtet sich stets nach Ihrem Schmerzgrad – insbesondere danach, ob Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen im Vordergrund stehen.   Grad I–II: eher sanft, vor allem zur Schmerzlinderung Grad III–IV: intensiver, eher bei Bewegungseinschränkungen/Steifigkeit Grad V: schneller, kurzer Impuls — also Manipulation/Thrust-Technik   Ergänzend erhalten Sie individuell angepasste Übungen sowie Empfehlungen für Ihren Alltag, um den Behandlungserfolg nachhaltig zu sichern. 

 

Ihr Vorteil:

 

  • Individuelle und strukturierte Befundung
  • Präzise, dosierte Behandlungstechniken
  • Kontinuierliche Anpassung an Ihr Schmerz- und Bewegungsverhalten
  • Aktive Einbindung in den Therapieprozess

 

Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zu verbessern und Ihre natürliche Belastbarkeit im Alltag wiederherzustellen.

FDM nach Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodell behandelt Schmerzen durch gezielte Faszientechniken.

Für wen sinnvoll?

Besonders effektiv bei akuten Schmerzen, Sportverletzungen und Verstauchungen

Ablauf der Behandlung

Anhand deiner Körpersprache und Schmerzdarstellung identifiziere ich die Faszien-Distorsion. Mit gezieltem Druck und speziellen Handgriffen werden die Faszien ‚entstört‘. Die Behandlung kann intensiv sein, wirkt aber oft unmittelbar.

Das Fasziale Distorsionsmodell (FDM) ist ein manualtherapeutisches Diagnostik- und Behandlungskonzept im Bereich der Osteopathie zur gezielten Therapie von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Es wurde vom amerikanischen Arzt Stephen Typaldos (Notfallmediziner/Osteopath) entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass viele Beschwerden des Bewegungsapparates auf sogenannte fasziale „Distorsionen“ – also Verdrehungen, Verschieben, Verkleben, Einfallen oder Fehlspannungen im Bindegewebe (Faszien) – zurückzuführen sind.   Was bedeutet das für Sie als Patient? Das Besondere am FDM ist die genaue Beobachtung Ihrer Schmerzbeschreibung und Körpersprache.

 

  • Wie zeigen Sie auf den Schmerz?
  • Beschreiben Sie ihn punktuell, ziehend oder flächig?
  • Trat er plötzlich oder schleichend auf?

 

Diese Hinweise helfen, die Art der zugrunde liegenden faszialen Störung einzugrenzen und gezielt zu behandeln.

 

Das FDM wird häufig eingesetzt bei:

 

  • akuten oder chronischen Rückenschmerzen
  • Schulter-, Knie- oder Hüftbeschwerden (Steifheit)
  • Berufliche Fehlhaltungen
  • Impingement-Syndrom (Einklemmungssyndrom)
  • Kompartment-Syndrom (Kompressionssyndrom)
  • Sportverletzungen
  • Verstauchungen (z.B. Treppensturz)
  • Bewegungseinschränkungen nach Unfällen
  • Narben- oder Bindegewebsbeschwerden

 

Besonders bei akuten Beschwerden kann die Methode oft schnell eine Veränderung bewirken.   Wie läuft die Behandlung ab? Nach einer ausführlichen Befunderhebung erfolgt die Behandlung durch gezielte manuelle Techniken. Die Griffe können – je nach Befund – intensiv und punktuell sein. Ziel ist es, die vermutete fasziale Fehlspannung direkt zu korrigieren. Dabei kann es kurzfristig zu einem deutlichen Druckgefühl kommen.

 

Häufig berichten Patienten unmittelbar nach der Behandlung über:

 

  • verbesserte Beweglichkeit
  • reduzierte Schmerzen
  • ein „freieres“ Bewegungsgefühl

 

Leichte Nachreaktionen wie Muskelkater sind möglich und klingen meist rasch ab. Was unterscheidet FDM von anderen Therapieformen?

 

  • Fokus auf Faszien als schmerzverursachende Struktur
  • Starke Orientierung an Ihrer individuellen Schmerzbeschreibung
  • Oft direkte, klar spürbare Behandlungstechniken
  • Ziel: schnelle Funktionsverbesserung

 

  Ziel der Therapie Ziel des FDM ist es,

 

  • Schmerzen gezielt zu reduzieren
  • Beweglichkeit wiederherzustellen
  • fasziale Spannungen zu normalisieren
  • die Belastbarkeit im Alltag und Sport zu verbessern

 

Individuell und integriert Das FDM wird in unserer Praxis bei Bedarf mit anderen physiotherapeutischen Maßnahmen kombiniert. So entsteht ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept, das sowohl akute als auch chronische Beschwerden berücksichtigt. Wenn Sie wissen möchten, ob das FDM für Ihre Beschwerden geeignet ist, beraten wir Sie gerne persönlich.

Neuromuskuläre Therapie

Gezielte Behandlung von Triggerpunkten und myofaszialen Schmerzsyndromen.

Für wen sinnvoll?

Bei ausstrahlenden Schmerzen (in Beinen, Armen und Kopfbereich) durch muskuläre Verspannungen und Gelenkblockaden.

Ablauf der Behandlung

Durch Tastuntersuchung lokalisiere ich deine Triggerpunkte und behandle dich dabei mit verschiedenen Techniken.

Die Neuromuskuläre Therapie (NMT) ist eine gezielte physiotherapeutische Methode, die Schmerzen reduziert, Verspannungen löst und die Bewegungsfähigkeit verbessert. Sie richtet sich an Patienten mit Muskel-, Gelenk- oder Nervenschmerzen, die durch muskuläre Dysbalancen, Blockaden, Fehlhaltungen oder Überlastung entstehen. Die NMT ist besonders effektiv bei chronischen Schmerzen, Rücken- und Nackenbeschwerden, Schulterproblemen oder Kopfschmerzen.   Wie funktioniert die Neuromuskuläre Therapie? Die Therapie basiert auf dem Zusammenspiel von Muskel, Nerv und Faszie. Durch gezielte manuelle Techniken werden:

 

  • verspannte Muskeln gelockert
  • verkürzte Faszien gedehnt
  • Triggerpunkte (Schmerzpunkte) behandelt
  • die Durchblutung und Muskelstoffwechsel verbessert
  • die neuronale Steuerung der Muskulatur optimiert

 

Das Ziel ist es, das muskuläre Gleichgewicht wiederherzustellen und Schmerzen nachhaltig zu lindern.  

 

Typischer Ablauf einer Behandlung

 

  1. Befunderhebung: Analyse von Schmerzen, Bewegungsmuster und muskulären Dysbalancen.
  2. Manuelle Techniken: Massage, Dehnung, Triggerpunkttherapie, Faszientechniken.
  3. Eigenübungen: Individuelle Übungen für Haltung, Kraft und Koordination.
  4. Kontrolle und Anpassung: Die Wirkung wird während der Behandlung überprüft, um optimal auf die Beschwerden einzugehen.

 

Neuromuskuläre Therapie vs. Neuromuskuläre Behandlungstherapie Oft werden die Begriffe verwechselt:

 

  • Neuromuskuläre Therapie (NMT): Ein fest etabliertes manualtherapeutisches Konzept, das gezielt Triggerpunkte, Muskeln und Faszien behandelt. Fokus liegt auf Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung.
  • Neuromuskuläre Behandlungstherapie: Dieser Therapie umfasst physiotherapeutische Techniken, die Weichgewebe (Muskeln, Sehnen, Bänder) über das Nervensystem in Einklang bringt (Homöostase). Es wird ein individueller Behandlungsplan basierend auf einer detaillierter Haltungsanalyse erstellt. In der Behandlung werden neue Reflexbögen programmiert, die zu einer Spannungsreduzierung führen soll.

 

  Ziel der Neuromuskulären Therapie

 

  • Reduktion von Schmerzen
  • Lösung von Muskelverspannungen
  • Verbesserung von Beweglichkeit und Haltung
  • Optimierung der Muskelkoordination
  • Vorbeugung von Überlastung und Verletzungen

 

Für wen ist die Therapie geeignet? Die NMT eignet sich für Patient:innen mit:

 

  • chronischen oder akuten Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Verspannungen im Rücken, Nacken oder Schulterbereich
  • Kopfschmerzen durch muskuläre Dysbalancen
  • funktionellen Einschränkungen nach Verletzungen

Osteopathie

Ganzheitliche manuelle Medizin zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Für wen sinnvoll?

Für alle, die nachhaltige Behandlung statt Symptombekämpfung suchen. Besonders effektiv bei chronischen Beschwerden, unklaren Diagnosen und wenn verschiedene Körpersysteme betroffen sind.

Ablauf der Behandlung

Nach ausführlicher Anamnese erfolgt eine ganzheitliche körperliche Untersuchung. Anschließend behandle ich mit sanften manuellen Techniken Dysfunktionen in Gelenken, Muskeln, Faszien, inneren Organen, im Kopfbereich, der Wirbelsäule, dem Beckenbereich und dem Nervensystem.

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Behandlungsmethode, die den Körper als zusammenhängendes, einheitliches System betrachtet. Struktur und Funktion stehen in enger Wechselwirkung und beeinflussen sich gegenseitig. Durch differenzierte Untersuchung und gezielte manuelle Techniken werden Muskeln, Faszien, Nerven (Nervus vagus), Gelenke, Knochen und Organe auf Spannungen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Dysbalancen überprüft. Ziel ist es, Blockaden, Verspannungen und Verklebungen zu lösen und die natürliche Beweglichkeit der Gewebe wiederherzustellen.

 

Die Osteopathie umfasst drei große Bereiche:

 

  • Parietale Osteopathie (Bewegungsapparat: Muskeln, Gelenke, Faszien)
  • Viszerale Osteopathie (innere Organe und deren Aufhängungen)
  • Craniosacrale Osteopathie (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Nervensystem)

 

Durch die Verbesserung der Gewebebeweglichkeit und Durchblutung sollen die Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt werden. Der Körper erhält die Möglichkeit, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Ablauf einer Behandlung: Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch (Anamnese), gefolgt von einer osteopathischen Untersuchung. Die Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen und wird individuell auf die Beschwerden und Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.

TCM Akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin zur Harmonisierung des Energieflusses und Schmerzlinderung.

Für wen sinnvoll?

Bewährt bei chronischen Schmerzen, Migräne, Verspannungen und funktionellen Störungen. Auch zur Unterstützung bei Stress und vegetativen Beschwerden.

Ablauf der Behandlung

Nach TCM-Diagnostik (Puls, Zunge) werden feine Nadeln an spezifischen Akupunkturpunkten gesetzt. Du ruhst anschließend einige Zeit. Oft kombiniere ich Akupunktur mit anderen Methoden.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein ganzheitliches Medizinsystem mit mehreren tausend Jahren Erfahrung. Sie betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Umwelt und verfolgt das Ziel, innere Balance und natürliche Regulationsfähigkeit zu unterstützen. In unserer physiotherapeutischen Praxis nutzen wir ausgewählte Methoden der TCM ergänzend zur modernen Physiotherapie – individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden.   Grundgedanken der TCM Im Mittelpunkt steht das Konzept der Lebensenergie „Qi“, die im Körper in bestimmten Leitbahnen (Meridianen) zirkulieren soll. Gerät dieses System (Organe des Körpers, Medianbahnen) aus dem Gleichgewicht, können nach traditioneller Vorstellung Beschwerden entstehen. Die TCM arbeitet daher mit dem Ziel, funktionelle Störungen frühzeitig zu erkennen und regulierend zu behandeln.   Welche TCM-Methoden kommen in der Physiotherapie zum Einsatz? Folgende Verfahren können angewendet werden: Akupunktur Die Akupunktur nutzt feine Nadeln, die an spezifischen Punkten gesetzt werden.

 

Sie wird häufig eingesetzt bei:

 

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Muskelverspannungen
  • funktionellen Beschwerden

 

Akupressur Druckstimulation bestimmter Punkte ohne Nadeln – geeignet auch für empfindliche Patienten. Schröpfen Beim Schröpfen werden Gläser auf die Haut gesetzt, um die Durchblutung anzuregen und muskuläre Spannungen zu lösen.   Wann kann TCM sinnvoll sein?

 

TCM wird häufig ergänzend eingesetzt bei:

 

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenkbeschwerden
  • Muskelverspannungen
  • Stressbedingten Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • funktionellen Störungen ohne klare strukturelle Ursache

 

Sie kann eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Physiotherapie darstellen, ersetzt jedoch keine notwendige schulmedizinische Diagnostik.   Ablauf der Behandlung Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung. Neben den aktuellen Beschwerden werden auch allgemeine Faktoren wie Schlaf, Stressbelastung und bisherige Krankheitsverläufe berücksichtigt. Anschließend wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der physiotherapeutische Maßnahmen mit ausgewählten TCM-Elementen kombiniert.

 

Ziel der Behandlung Ziel ist es,

 

  • Schmerzen zu lindern
  • Spannungen zu regulieren
  • die Beweglichkeit zu verbessern
  • die körpereigene Regulation zu unterstützen
  • Ihr allgemeines Wohlbefinden zu fördern

 

Ganzheitlich und individuell In unserer Praxis verstehen wir TCM als Ergänzung zur modernen Physiotherapie. Beide Ansätze lassen sich sinnvoll kombinieren, um Sie bestmöglich auf Ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität zu begleiten.

Kiefergelenktherapie (CRAFTA®)

Spezialisierte Behandlung für Kiefer, Gesicht und Kopf nach dem internationalen CRAFTA-Konzept.

Für wen sinnvoll?

Bei Kiefergelenkschmerzen (CMD), Zähneknirschen, Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Ohrenschmerzen/Tinnitus und nach zahnärztlichen Eingriffen.

Ablauf der Behandlung

Umfassende Untersuchung von Kiefer, Halswirbelsäule und Kopfgelenken. Behandlung mit speziellen manuellen Techniken für das Kopf-, Kiefer- & Gesichtssystem.

Kiefergelenktherapie (CMD) Die Kiefergelenktherapie behandelt Beschwerden im Bereich des Kiefers, der Kaumuskulatur und der angrenzenden Strukturen. Häufig liegt eine sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) vor – eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Muskulatur und Nervensystem. Das Kiefergelenk zählt zu den komplexesten Gelenken des Körpers und steht in enger Verbindung mit Halswirbelsäule, Schultergürtel und Körperhaltung. Beschwerden können sich daher nicht nur im Kiefer, sondern auch im Nacken oder Kopfbereich zeigen.   CMD-Therapie nach dem CRAFTA®-Konzept Die Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden erfolgt in unserer Praxis nach dem CRAFTA-Konzept. CRAFTA® steht für Cranio Facial Therapy Academy und ist ein spezialisiertes physiotherapeutisches Konzept zur Untersuchung und Behandlung von Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks, des Schädels und des Gesichts. Was ist das Besondere an CRAFTA®? Das CRAFTA®-Konzept zeichnet sich durch eine besonders differenzierte Untersuchung aus.

 

Neben dem Kiefergelenk werden auch:

 

  • Schädel- und Gesichtsknochen
  • Hirnnerven (wie z.B. Nervus Trigeminus, Nervus Fascialis, Nervus Vagus)
  • Halswirbelsäule
  • Muskel- und Faszienstrukturen
  • Schmerzverarbeitung des Nervensystems

 

in die Befundung einbezogen. Ein wichtiger Bestandteil ist das sogenannte Clinical Reasoning – also eine strukturierte Analyse Ihrer Beschwerden, um die tatsächliche Ursache zu identifizieren und gezielt zu behandeln.

 

Typische Beschwerden bei CMD Eine Funktionsstörung des Kiefergelenks kann sich vielfältig äußern, zum Beispiel durch:

 

  • Kieferknacken oder -reiben
  • Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus)
  • Schmerzen im Kiefer- oder Gesichtsbereich
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Schluckbeschwerden
  • Geschmacksstörungen
  • Kopfschmerzen oder Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Druckgefühl im Ohr
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schiefhals (Torticollis)
  • Schleudertrauma
  • Schädeltrauma
  • Rückenschmerzen (Bereich Lendenwirbelsäule, Becken)
  • Bauchschmerzen

 

Oft bestehen mehrere Symptome gleichzeitig.   Wie entsteht eine CMD? Die Ursachen sind meist multifaktoriell.

 

Häufige Auslöser sind:

 

  • Fehlbelastungen oder Zahnfehlstellungen
  • Stress und nächtliches Zähneknirschen
  • Haltungsprobleme, Dysbalance in der Statik
  • Verletzungen oder Unfälle (Schleudertrauma)
  • Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur

 

Da das Kiefergelenk eng mit der Halswirbelsäule verbunden ist, beeinflussen sich diese Bereiche gegenseitig.   Ablauf der physiotherapeutischen Behandlung Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung.

 

Dabei werden untersucht:

 

  • Beweglichkeit des Kiefergelenks
  • Muskelspannung der Kaumuskulatur
  • Funktion der Halswirbelsäule
  • Haltung und Bewegungsmuster

 

Die Therapie kann beinhalten:

 

  • Manuelle Techniken am Kiefergelenk und Kopfbereich (Cranium)
  • Behandlung der Kaumuskulatur (auch intraoral, mit Handschuhen)
  • Mobilisation der Halswirbelsäule
  • Lösung von Muskel- und Faszienspannungen
  • Individuelle Übungen für zu Hause
  • Beratung zu Haltung und Stressreduktion

 

Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich und wird individuell an Ihre Beschwerden angepasst.   Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen Bei CMD erfolgt die Therapie häufig in enger Abstimmung mit ·      Zahnärzt:innen oder Kieferorthopäd:innen – beispielsweise wenn eine Aufbissschiene getragen wird. ·      Hals-, Nasen-, Ohrenarzt ·      Orthopädie ·      Neurologie ·      Allgemeine Medizin, Innerer Medizin Physiotherapie kann hier unterstützend wirken und muskuläre Spannungen regulieren.

 

Ziel der Therapie Ziel ist es,

 

  • Schmerzen zu reduzieren
  • die Beweglichkeit des Kiefers zu verbessern
  • muskuläre Spannungen zu normalisieren
  • das Zusammenspiel von Kiefer, Nacken und Haltung zu harmonisieren
  • Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern

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